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Willkommen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrte Damen und Herren,

im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Rostock laden wir Sie sehr herzlich zum 14. Hansesymposium ein. Es steht unter dem besonders wichtigen Thema „Suizidalität“, einem Phänomen, das in allen Gesellschaften und zu allen Zeiten gegenwärtig ist und dennoch leider häufig unerkannt bleibt.

In der Bundesrepublik gehört der Tod durch Suizid zu den häufigsten Todesursachen und ist hier häufiger als der Tod durch Verkehrsunfälle. Die Häufigkeit von Suizidversuchen ist noch wesentlich höher. Auch begehen Patienten nach einem Suizidversuch oft einen erneuten Suizidversuch oder Suizid. Sie können verhindert werden, so sie rechtzeitig erkannt, angemessen beurteilt werden und eine adäquate Therapie eingeleitet wird. Der enge Zusammenhang zwischen Selbsttötung und psychiatrischer Erkrankung ist unbestritten; gleichzeitig steht die Frage der Selbstbestimmung dabei häufig im Zentrum der öffentlichen Diskussion.

Lassen Sie uns dieses medizinisch wie auch gesundheitspolitisch brisante Thema vertiefen, diskutieren, uns mit seinen wichtigsten Risikogruppen und -faktoren, auch seinen protektiven Faktoren auseinandersetzen, um uns in unserer Beurteilung sowie im Umgang mit suizidalen Patienten sicherer werden zu lassen.

Wir freuen uns darauf, Sie in Rostock begrüßen zu dürfen.

Prof. Dr. Dr. Johannes Thome, Direktor
Dr. Dietrich Pülschen, Leitender Psychologe

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Die Veranstaltung wird mit Fortbildungspunkten der Ärztekammer M-V zertifiziert.

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